Wasserleitungen für Tränken entkeimen

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel und sollte daher in ausreichender Menge und in guter Qualität vorhanden sein. Entkeimen Sie die Wasserleitungen von Tränken regelmäßig. Eine wichtige Voraussetzung um das Überleben und die Leistung Ihrer Tiere zu sichern.

Der Wasserbedarf von Tieren

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Regelmäßige Reinigung der Tränkeanlage verhindert Keimbildung. ©  Jevtic/[iStock/Getty Images Plus]/Getty Images
Je nach Tierart und Nutzungsrichtung benötigt jedes Tier, entsprechend seiner Wachstumsphase, von 40 ml bis zu über 200 l Wasser am Tag. Ein zu hoher Wasserverbrauch kann ein Anzeichen für einen erhöhten Krankheitsdruck sein. Bei hohen Außentemperaturen steigt der Wasserbedarf an.

Tränkwasser regelmäßig untersuchen

Der Betriebsleiter sollte wissen, welche Wasserqualität er seinen Tieren vorsetzt. Neben der Herkunft des Wassers muss auch der in jeder Wasserleitung vorhandene Biofilm berücksichtigt werden. Das Ortswasser hat Trinkwasserqualität. Verwenden Sie betriebseigenes Brunnenwasser, dann kontrollieren Sie das Wasser regelmäßig. Dabei spielen vor allem die Werte von Eisen und Mangan eine wichtige Rolle sowie ein möglicher Keimgehalt. Keime sollten niemals im Tränkewasser sein. Eisen und Mangan beeinträchtigen den Geschmack und können zu einer deutlich reduzierten Wasseraufnahme führen. Eisen- und manganhaltiges Wasser setzt der Nippeltränke zu und die Wasserversorgung wird unbemerkt gestört. Dies führt zu einer verminderten Futteraufnahme und somit zu Leistungseinbußen.

Tränkewasserleitungen und Vorlaufbehälter reinigen

Die Wasserqualität hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und die Leistung der Tiere. Reinigen und entkeimen Sie daher die Leitungen von Tränken und die Vorlaufbehälter regelmäßig. Achten Sie darauf, dass das Tränkewasser den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht.

 

Im Laufe der Zeit bildet sich in jeder Tränkeleitung ein „Biofilm“ aus organischem Material und Mikroorganismen (Keimen). Diese Keime gelangen über Stallluft und Tierkontakt an die Tränkenippel und in Folge in die Leitungen. Im Biofilm vermehren sich die Keime und werden mit dem Tränkewasser wieder ausgeschwemmt und vertränkt. Biofilm und Konzentration der Mikroorganismen sind abhängig von der Standzeit und der Temperatur des Wassers.

Weniger Leistung durch Keimbelastung

Dauernde Keimbelastung führt zu verminderter Futteraufnahme sowie zu Minderungen der Leistung. Das kann bis zu Ausfällen reichen. Reinigen Sie daher die Wasserleitung regelmäßig. Hier schlummert in vielen Betrieben großes Potential, das es im Sinne einer wirtschaftlichen Betriebsführung zu nutzen gilt.

 

Wichtig: Die durchschnittliche Keimzahl ist am Ende der Leitung um ein Vielfaches höher als am Wasserzulauf. Egal ob es sich um Orts- oder Brunnenwasser handelt.

Nicht jedes Mittel ist für die Reinigung geeignet

  • Oft werden Säuren, wie Ameisen-, Propion- oder Zitronensäure, zur Reinigung und Desinfektion von Leitungen eingesetzt. Sie verfügen allerdings über Wirkungslücken und bauen den Biofilm nicht ab.
  • Peroxide sind weltweit in der Trinkwasserversorgung verboten und dürfen nur zur Grundreinigung nach einem Durchgang eingesetzt werden.
  • Chlorbleichlauge (Chlortabletten), eingesetzt zur Dauerentkeimung, zeigen Wirkungslücken auf. Sie beeinträchtigen oft Geruch sowie Schmackhaftigkeit und weisen Probleme mit Resistenzbildung auf.

Mit DESINTEC® Chlordioxid das Trinkwasser entkeimen

Verwenden Sie zur Entkeimung der Tränken das in der Praxis weitverbreitete und bewährte Konzept DESINTEC® Chlordioxid. Es handelt sich dabei um eine technisch einfach umzusetzende und kostengünstige Maßnahme. Die Kosten liegen bei 16-32 Cent/m3 Wasser.

Chlordioxid (ClO2) ist gemäß der österreichischen Trinkwasserverordnung zugelassen, Biofilme in Leitungen werden zuverlässig abgebaut und deren Neubildung  wird vermieden.

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